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	<title>Cachaça-Blog.de</title>
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	<description>Rund um den brasilianischen Zuckerrohrbrand</description>
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		<title>Sagatiba Preciosa</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 16:47:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alessandro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Getestete Cachaças]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit gro&#223;em Brimborium war Sagatiba Preciosa im Jahr 2007 von Brand Support in den deutschen Markt eingef&#252;hrt worden. Zwischendurch wurde die Marke von Seven Spirits vertrieben, mittlerweile wurde sie an Campari verkauft. Preciosa ist das Flagschiff der Produktlinie von Sagatiba, zu ihr geh&#246;ren au&#223;erdem noch der ungelagerte Sagatiba Pura und ein in Eiche gelagertes Produkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Sagatiba Preciosa" src="http://www.cachaca-blog.de/wp-content/uploads/cachaca/sagatiba_preciosa.jpg" alt="" width="300" height="225" />Mit gro&#223;em <a title="Neu: Sagatiba Preciosa" href="http://mixology.eu/aktuelles/neu-sagatiba-preciosa/" target="_blank">Brimborium</a> war Sagatiba Preciosa im Jahr 2007 von Brand Support in den deutschen Markt eingef&#252;hrt worden. Zwischendurch wurde die Marke von Seven Spirits vertrieben, mittlerweile wurde sie an <a title="Campari kauft Sagatiba" href="http://www.cachaca-blog.de/allgemein/campari-kauft-sagatiba/" target="_blank">Campari verkauft</a>. Preciosa ist das Flagschiff der Produktlinie von Sagatiba, zu ihr geh&#246;ren au&#223;erdem noch der ungelagerte <a title="Sagatiba Pura" href="http://www.cachaca-blog.de/cachaca/sagatiba-pura/" target="_blank">Sagatiba Pura</a> und ein in Eiche gelagertes Produkt namens <a title="Sagatiba Velha" href="http://www.cachaca-blog.de/cachaca/sagatiba-velha/" target="_blank">Sagatiba Velha</a>.</p>
<p>Der Basisbrand wurde 1982 destilliert und in alte F&#228;sser aus franz&#246;sischer Eiche abgef&#252;llt, die Francisco Schmidt Anfang des letzten Jahrhunderts von Europa nach Brasilien gebracht hatte. Angeblich gerieten die gef&#252;llten F&#228;sser in Vergessenheit und wurden erst im Jahr 2003 wieder entdeckt. Somit lagerte der Brand etwa 23 Jahre im Holzfass. Mir ist kein weiterer Cachaça bekannt, der derma&#223;en lange gelagert wurde. Armazem Vieira Onix ist mit 16 Jahren deutlich hinter Sagatiba Preciosa. Die ersten zehn Flaschen wurden versteigert, anschlie&#223;end konnte man das streng limitierte Produkt f&#252;r etwa 250 Euro kaufen. Mittlerweile sind laut Importeur noch sieben Flaschen am Lager und der Preis hat nach einer leichten Senkung noch einmal deutlich angezogen. Nachdem ich lange nach einer Bar suchte, in der ich das Produkt h&#228;tte probieren k&#246;nnen, lud mich <a title="Blog: Das Gastronom" href="http://das-gastronom.blogspot.com" target="_blank">Mike</a> in seiner <a title="Triobar Berlin" href="http://www.triobar.net" target="_blank">Triobar</a> am Ende des <a title="Bar Convent Berlin" href="http://www.cachaca-blog.de/allgemein/bar-convent-2011/" target="_blank">Bar Convents 2011</a> zu einem Gl&#228;schen ein. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank!</p>
<p>An der Nase kommt zun&#228;chst ein runder und milder Gesamteindruck an. Viel Holz, eine leichte alkoholische Note und eine leichte S&#252;&#223;e machen Lust darauf den Brand zu probieren. Im Geschmack kommt wieder eine leichte S&#252;&#223;e hervor, begleitet von Holzt&#246;nen und etwas Frucht. Der Cachaça brennt leicht auf der Zunge und zeigt sich rauher als im Geruch. Eine etwas seifige Note wird im Rachen leicht bitter. Ansonsten ist der Nachhall undefinierbar, nicht angenehm und auch nicht besonders spektakul&#228;r. Die typischen Eigenschaften von Cachaça sucht man leider vergebens, kein Wunder nach der langen Lagerzeit.</p>
<p>Meiner Meinung nach ist Sagatiba Preciosa kein Produkt, welches man probiert haben oder gar im Barstock haben muss. Die lange Lagerzeit f&#252;hrt zum Verlust von nahezu s&#228;mtlichen Eigenheiten des brasilianischen Zuckerrohrbrandes. Genau wie bei sehr lange gelagertem Tequila wird das Ergebniss beliebig und k&#246;nnte genausogut Cognac oder ein anderer Weinbrand sein. Von dem Preis-Leistungs-Verh&#228;ltniss ganz zu schweigen&#8230;</p>
<p title="Sagatiba Velha">Erh&#228;ltlich ist dieser Cachaça unter Anderem beim <a title="Sagatiba Preciosa" href="http://www.koelnerrumkontor.de/catalog/product_info.php?cPath=30&amp;products_id=1127" target="_blank">K&#246;lner Rum Kontor</a> zu einem Preis von etwa 340 Euro f&#252;r die 0,7 Liter Flasche.</p>
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		<title>Bar Convent 2011</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 17:41:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alessandro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Direkt nach dem German Rum Festival fand der Bar Convent 2011 statt. Die Messe wurde vom Mixology-Team erstmals in 2007 organisiert und befindet sich somit im f&#252;nften Jahr. Ticketpreise von 25 Euro im Vorverkauf bzw. 35 Euro an der Tageskasse sind f&#252;r eine auf die Industrie abgestimmte Messe recht g&#252;nstig. Abonnenten des Barmagazins Mixology erhalten ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" title="Logo Bar Convent Berlin" src="http://www.cachaca-blog.de/wp-content/uploads/allgemein/logo_bcb.jpg" alt="" width="108" height="58" />Direkt nach dem German Rum Festival fand der <a title="Bar Convent Berlin" href="http://www.barconvent.de/" target="_blank">Bar Convent 2011</a> statt. Die Messe wurde vom <a title="Mixology Magazin" href="http://www.mixology.eu/" target="_blank">Mixology</a>-Team erstmals in 2007 organisiert und befindet sich somit im f&#252;nften Jahr. <a title="Tickets f&#252;r den Bar Convent Berlin bestellen" href="http://www.barconvent.com/tickets" target="_blank">Ticketpreise</a> von 25 Euro im Vorverkauf bzw. 35 Euro an der Tageskasse sind f&#252;r eine auf die Industrie abgestimmte Messe recht g&#252;nstig. Abonnenten des Barmagazins Mixology erhalten ihr Ticket im Vorverkauf erfreulicherweise sogar kostenlos. Der Postbahnhof als Veranstaltungsort war von unserer Unterkunft aus weit entfernt und etwas schwierig anzufahren. Ohne gro&#223;e Wartezeit konnten wir die Haupthalle betreten und erst einmal einen kurzen Rundgang machen. Die Garderobe musste aufgrund der kalten Temperaturen, auch in der Halle, nicht aufgesucht werden. &#220;berhaupt ist der Postbahnhof von den verwendeten R&#228;umlichkeiten her wohl eher auf gutes Wetter ausgelegt. Beim Wechsel zwischen den Geb&#228;udeteilen wurde man immer wieder nass und der Cateringbereich ist leider regelrecht abgesoffen. Die zahlreichen Vort&#228;ge, von denen ich einige besucht habe, waren interessant und meist gut pr&#228;sentiert. Die Tasting-Area war, soweit ich dies sehen konnte, regelm&#228;&#223;ig &#252;berf&#252;llt und so verzichtete ich auf den Besuch. Zwischen den St&#228;nden ging es teilweise recht eng zu, was f&#252;r einen gro&#223;en Besucheransturm spricht. Diese Besucher belagerten auch den Cocktailian Shop, Wartezeiten von &#252;ber 15 Minuten waren hier leider keine Seltenheit. Diese Wartezeit musste man in Kauf nehmen, um als einer der ersten den neuen Cocktailian &#8220;Rum und Cachaça&#8221; in Empfang zu nehmen. Positiv hervorzuheben ist die kostenlose Verf&#252;gbarkeit von Mineralwasser. Dies ist bei einer Spirituosenmesse doch sehr hilfreich.</p>
<p><img class="alignleft" title="Stand von Jericoa auf dem BCB" src="http://www.cachaca-blog.de/wp-content/uploads/allgemein/bcb_stand_jericoa.jpg" alt="" width="225" height="300" />An ausgewiesenen Cachaça-St&#228;nden waren wieder Jericoa und Delicana vertreten. Velho Barreiro hatte ebenfalls einen Stand und pr&#228;sentierte dort seine drei in Deutschland erh&#228;ltlichen Produkte. Die Inhaber von Perola priesen nicht ihren Cachaça Magnifica, sondern einen neuen Pisco aus Peru namens Barsol, an. Ansonsten war in dem ein oder anderen Portfolio Zuckerrohrschnaps aus Brasilien vertreten, spielte aber eigentlich keine gro&#223;e Rolle.</p>
<p>Am Vorabend des Bar Convents und am Abend des zweiten Tages zog es einen Teil unserer Gruppe zu Veranstaltungen der Industrie. Im <a title="Reingold Berlin" href="http://cms.reingold.de" target="_blank">Reingold</a> wurde der neue Rum Abuelo vorgestellt. Zu diesem Zweck gab es auch eine Art Longdrink aus vor Ort gepresstem Zuckerrohrsaft und Rum zu verkosten. Das Ergebniss schmeckte gut und ist sicher auch in Kombination mit Cachaça einen Versuch wert. Besonders begeistern konnte mich das Barmuda Dreieck. Hierzu wurden ein D&#246;ner-Imbiss, ein China-Take-Away und eine klassische Eckkneipe kurzzeitig zu Bars umfunktioniert. Die Lokale lagen alle in der gleichen Stra&#223;e und auf den Wegen dazwischen trieben ein paar Protagonisten ihr Unwesen. Wirklich eine gelungene Werbeaktion, die ganz und gar ungezwungen war und, auch durch die guten Drinks, viel Spa&#223; gemacht hat.</p>
<p>Bei den <a title="Mixology Bar Awards 2011" href="http://mixology.eu/aktuelles/veranstaltungen/die-gewinner-der-funften-mixology-bar-awards-basel-raumt-ab/" target="_blank">Mixology Bar Awards</a> war in der Kategorie &#8220;Spirituose&#8221; unter anderem <a title="Magnífica Tradicional" href="http://www.cachaca-blog.de/cachaca/magnifica-tradicional/" target="_blank">Magnífica Tradicional</a> nominiert. Dieses Produkt wurde jedoch vom Jamaica-Rum &#8220;Smith &amp; Cross&#8221; in den Schatten gestellt. Statt die Awards live zu verfolgen, entschieden sich mehrere Mitreisende f&#252;r den Besuch der <a title="Triobar" href="http://www.triobar.net" target="_blank">Triobar</a> bzw. des <a title="Rumclub" href="http://www.drum-cigarclub.de" target="_blank">Rumclubs</a>. <a title="Blog von Mike Meinke" href="http://das-gastronom.blogspot.com" target="_blank">Mike Meinke</a> und <a title="Blog von Dirk Becker" href="http://rumclub.blogspot.com" target="_blank">Dirk Becker</a> waren hervorrangende Gastgeber und kredenzten den langsam eintrudelnden Cocktail-Nerds leckere Cocktails und Spirituosen. Ganz besonders freute ich mich &#252;ber die Gelegenheit, eine kleine Kostprobe von Sagatiba Preciosa probieren zu k&#246;nnen. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank, meine Notizen werde ich demn&#228;chst zu einmal separaten Artikel verarbeiten. Der anschlie&#223;end getrunkene Cocktail, mit einem recht exotischen Cachaça, war ebenfalls sehr gut. Mein Abschlussdrink, ein Atomic Daiquiri mit Rum Fire, sollte das kr&#246;nende Ende der f&#252;nf Tage in der Hauptstadt werden.</p>
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		<title>1. Berliner Rum Festival</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 17:13:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alessandro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das 1. Berliner Rum Festival fand vom 8. bis 9. Oktober 2011 in der Station Berlin statt. Als Vorbild d&#252;rften die Rum Festivals in London und den USA dienen. Dirk Becker, Besitzer des Rum Clubs, Mitglied im International Rum Expert Panel und aktiver Blogger, veranstaltet diese Messe zum ersten Mal im deutschsprachigen Raum. Als Aussteller waren neben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" title="Logo Rum Festival Berlin" src="http://www.cachaca-blog.de/wp-content/uploads/allgemein/logo_rum_festival_berlin.jpg" alt="" width="108" height="140" />Das 1. Berliner Rum Festival fand vom 8. bis 9. Oktober 2011 in der Station Berlin statt. Als Vorbild d&#252;rften die Rum Festivals in London und den USA dienen. Dirk Becker, Besitzer des <a title="Rumclub Berlin" href="http://www.drum-cigarclub.de/" target="_blank">Rum Clubs</a>, Mitglied im <a title="International Rum Expert Panel" href="http://www.rumxp.com/" target="_blank">International Rum Expert Panel</a> und <a title="Drum Rum" href="http://rumclub.blogspot.com/" target="_blank">aktiver Blogger</a>, veranstaltet diese Messe zum ersten Mal im deutschsprachigen Raum. Als Aussteller waren neben zahlreichen Rumst&#228;nden auch Cachaça-Importeure vertreten. Perola war mit den Produkten der Marke Magnifica vor Ort, Delicana hatte einen eigenen Stand und schlie&#223;lich bot Jericoa zahlreiche weitere Artesanal-Cachaças zur Verkostung an. Seven Spirits hatte neben zahlreichen Rums auch zwei Produkte der Marke Sagatiba vor Ort. Hier erlebte ich auch bereits die erste Entt&#228;uschung, hatte ich mich doch auf die Verkostung von Sagatiba Preciosa gefreut. Leider wurde dieser Cachaça nicht zum Probieren angeboten, obwohl dies auf der Internetseite des Rum Festivals so angegeben war. Die freundliche Vertreterin verwies mich auf die letzten sieben Flaschen zu je etwa 250 Euro oder den Besuch einer Bar. &#220;berhaupt waren zahlreiche Produkte zwar an den St&#228;nden vertreten, die jedoch nicht verkostet werden konnten. Etwas entsch&#228;digen konnten kurz vor der Markteinf&#252;hrung stehende Rums, die bereits angeboten wurden.</p>
<p><img class="alignleft" title="Cocktail mit Rosmarin von Delicana" src="http://www.cachaca-blog.de/wp-content/uploads/allgemein/rumfest_cocktail_delicana.jpg" alt="" width="225" height="300" /></p>
<p>Delicana pr&#228;sentierte die zwei neuen Sorten Castanha und Ipé Roxo. Die beiden Br&#228;nde wurden jeweils f&#252;r ein Jahr in F&#228;ssern aus recht speziellen H&#246;lzern gelagert. Au&#223;erdem konnte ich an ihrem Stand eine Cocktail-Kreation mit Rosmarin und Apfelsaft probieren, die exotischer schmeckte als der verwendete Saft vermuten lie&#223;. Direkt nebenan war Magnifica vertreten, auch hier konnte neben den drei Produkten eine ganze Reihe an Cocktails verkostet werden. Einer davon war ein Drink mit Salbei, dessen Rezept ich demn&#228;chst vorstellen m&#246;chte. Dietrich Flath von Jericoa hatte am anderen Ende der Halle seinen Stand und dort die gr&#246;&#223;te Bandbreite von Cachaça-Produkten im Angebot. Ein neuer Cachaça aus Paraty unter dem Namen Santo Grau zog meine Ausmerksamkeit auf sich.</p>
<p>Zahlreiche Seminare wurden angeboten, von denen ich jedoch mangels Interesse keines besuchte. Einzig das Tiki-Seminar vom Beachbum Berry w&#228;re sicher einen Besuch wert gewesen, dieses schlug jedoch erneut mit 10 Euro zu Buche. Angesichts von Eintrittspreisen von 20 Euro f&#252;r einen Tag bzw. 38 Euro f&#252;r zwei Tage fand ich auch 3 Euro f&#252;r 0,5 Liter Wasser eine stolze Ansage. F&#252;r mich zu viel, gerade im Kontext der Verkostung von hochprozentigem Alkohol. Das restliche Catering und seine Preise habe ich mir nicht angeschaut. Sehr gefallen haben mir die zahlreichen Sitzm&#246;glichkeiten im Eingangsbereich sowie das Willkommenspaket bestehend aus Probierglas, Tasche, Verkostungsb&#246;gen und einem Kugelschreiber.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Medalien beim Berliner Rumfestival 2011" src="http://www.cachaca-blog.de/wp-content/uploads/allgemein/rumfest_platzierung.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>Am zweiten Tag wurden die Medalien f&#252;r zur Bewertung nominierte Produkte vergeben. In der Kategorie Cachaça erhielt Delicana Silver die Goldmedalie. Silber ging an Santo Grau Paraty und dritter wurde die neue Sorte Delicana Castanha. Dieses Ranking wurde durch eine Jury um Veranstalter Dirk Becker festgelegt, in der fachkundige Verkoster vertreten waren. Ansonsten h&#228;tte man sich den Besuch am zweiten Tag durchaus sparen k&#246;nnen, der Gro&#223;teil der Messe war an einem Tag machbar. Lediglich der Besuch der <a title="Rum Company Miltenberg" href="http://www.rumcompany.de" target="_blank">Rum Company</a> aus Miltenberg stellte noch einen H&#246;hepunkt dar. Die Betreiber, wohnhaft ganz in meiner N&#228;he, hatten tolle Produkte am Stand. Meiner Meinung nach lohnt sich ein Besuch vor allem f&#252;r Endverbraucher. Ich hoffe die Veranstalter runden das Konzept bis zum n&#228;chsten Jahr noch etwas ab, dann wird diese Messe ein H&#246;hepunkt im Spirituosen-Terminkalender.<img class="aligncenter" title="Cachaça-Sortiment im Berliner Lebensstern" src="http://www.cachaca-blog.de/wp-content/uploads/allgemein/lebensstern_sortiment.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p style="text-align: left;">Der am ersten Abend besuchte <a title="Lebensstern Berlin" href="http://www.cafeeinstein.com/lebensstern-cocktailbar-im-einstein" target="_blank">Lebensstern</a> hatte Sagatiba Preciosa tats&#228;chlich im Angebot &#8211; zu einem Preis von 52 Euro f&#252;r 4 cl. Das restliche Sortiment an Zuckerrohrbr&#228;nden aus Brasilien war ganz ordentlich, die Auswahl an Rum jedoch definitiv &#252;berw&#228;ltigend. Mein Drink mit Senflik&#246;r konnte mich leider nicht &#252;berzeugen.</p>
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		<title>Negroni Magnifica</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 19:43:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alessandro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Getestete Cocktails]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine weitere Abwandlung des Klassikers Negroni hat Andys Diez Rodriguez aus der Cubus Bar (N&#252;rnberg) im Jahr 2010 f&#252;r Magnífica entwickelt. Diese Kreation wurde von Arno Schmid-Egger in einem Kommentar als Alternative zum bereits vorgestellten Negroni Seleta empfohlen. Hauptunterschied ist die Verwendung von Aperol statt Campari. Au&#223;erdem wurde der Cachaça-Anteil erh&#246;ht und der Wermut-Anteil im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" title="Negroni Magnifica" src="http://www.cachaca-blog.de/wp-content/uploads/cocktail/negroni_magnifica.jpg" alt="" width="225" height="300" />Eine weitere Abwandlung des Klassikers Negroni hat Andys Diez Rodriguez aus der Cubus Bar (N&#252;rnberg) im Jahr 2010 f&#252;r Magnífica entwickelt. Diese Kreation wurde von Arno Schmid-Egger in einem Kommentar als Alternative zum bereits vorgestellten <a title="Negroni Seleta" href="http://www.cachaca-blog.de/cocktail/negroni-seleta/" target="_blank">Negroni Seleta</a> empfohlen. Hauptunterschied ist die Verwendung von Aperol statt Campari. Au&#223;erdem wurde der Cachaça-Anteil erh&#246;ht und der Wermut-Anteil im Gegenzug verringert. Diese Vorgehensweise brachte bei einer abendlichen Versuchsreihe im Rumclub von Dirk Becker das beste Ergebnis.</p>
<p>Die Verwendung von Aperol statt Campari ergibt einen deutlich gef&#228;lligeren Drink. Der typisch bittere Geschmack des Negroni wird nahezu verhindert und der Drink insgesamt s&#252;&#223;er. Trotz des h&#246;heren Anteils an Cachaça schmeckt der Drink weniger alkohollastig. Dies ist vor allem bei der Verwendung der Qualit&#228;t Envelhecida verwunderlich, da ich hier st&#228;rkere Lageraromen vermutet h&#228;tte. Der Cocktail schmeckt im Gegensatz zum Negroni Seleta verd&#252;nnt und geht eher in die Richtung eines leichten Lik&#246;rs. Meiner Meinung nach handelt es sich um einen ganz ordentlichen Drink, der aber sehr weit vom Negroni entfernt ist. Die Kantigkeit des Originals polarisiert und sein Abk&#246;mmling macht den Eindruck etwas zu sehr weichgesp&#252;lt zu sein. Dadurch eignet sich der Cocktail auch eher schlecht als Aperitiv, hier w&#252;rde ich etwas mehr Aromatik erwarten.</p>
<p>Zutaten:</p>
<ul>
<li>4 cl Cachaça (gelagert)</li>
<li>3 cl Aperol</li>
<li>2 cl Carpano Antica Formula</li>
</ul>
<p>Zubereitung:</p>
<p>Alle Zutaten auf Eisw&#252;rfeln r&#252;hren und in ein vorgek&#252;hltes Becherglas geben. Einen gro&#223;en Eisw&#252;rfel oder eine Eiskugel zugeben und ggf. mit einer halben Orangenscheibe garnieren.</p>
<p>Empfohlener Cachaça:</p>
<p>Magnífica Envelhecida</p>
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		<title>Ypioca Ouro</title>
		<link>http://www.cachaca-blog.de/cachaca/ypioca-ouro/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 18:28:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alessandro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Getestete Cachaças]]></category>

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		<description><![CDATA[Ypioca Ouro ist eines der zahlreichen Produkte der 1846 gegr&#252;ndeten Firmengruppe Ypioca. Die gro&#223;e Bandbreite an angebotenen Cachaças wird industriell im Bundesstaat Ceará hergestellt. Der Inhalt der Qualit&#228;t Ouro ist keineswegs, wie man vielleicht vermuten w&#252;rde, identisch mit dem Inhalt von Ypioca Gold. Dennoch sind sich beide Produkte sehr &#228;hnlich, gr&#246;&#223;tes Unterscheidungsmerkmal ist die mit geflochtenen Fasern verzierte Flasche. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Ypioca Ouro" src="http://www.cachaca-blog.de/wp-content/uploads/cachaca/ypioca_ouro.jpg" alt="" width="225" height="300" />Ypioca Ouro ist eines der zahlreichen Produkte der 1846 gegr&#252;ndeten Firmengruppe Ypioca. Die gro&#223;e Bandbreite an angebotenen Cachaças wird industriell im Bundesstaat Ceará hergestellt. Der Inhalt der Qualit&#228;t Ouro ist keineswegs, wie man vielleicht vermuten w&#252;rde, identisch mit dem Inhalt von <a title="Ypioca Gold" href="http://www.cachaca-blog.de/cachaca/ypioca-gold/" target="_blank">Ypioca Gold</a>. Dennoch sind sich beide Produkte sehr &#228;hnlich, gr&#246;&#223;tes Unterscheidungsmerkmal ist die mit geflochtenen Fasern verzierte Flasche.</p>
<p>Das komplette Zuckerrohr wird von Ypioca auf eigenen Plantagen nach dem biologisch dynamischen Verfahren angebaut. Die vergorene Maische wird anschlie&#223;end destilliert. Ypioca Ouro lagert danach zwei Jahre in F&#228;ssern aus Bálsamo. Dies ist doppelt so lange wie beim Schwesterprodukt der Qualit&#228;t Gold. Auch hier werden wohl relativ kleine F&#228;sser benutzt, die Farbe ist dunkel.</p>
<p>An der Nase pr&#228;sentiert sich der Zuckerrohrbrand trocken, ausgewogen und weich. Lageraromen sind auszumachen, diese erinnern an den Geruch von Zimtstangen. Im Geschmack bringt Ypioca Ouro zun&#228;chst etwas S&#252;&#223;e mit. Ein warmes Mundgef&#252;hl begleitet die auch hier wieder erkennbaren Lageraromen. Eine leichte Bitterkeit tr&#252;bt den Genuss, ehe sich der Geschmack schnell von der Zunge verabschiedet. Auch im Nachklang bleibt nicht viel erhalten, hier stellt sich der Cachaça als langweilig dar.</p>
<p>Meiner Meinung nach ist Ypioca Ouro durch die l&#228;ngere Lagerzeit keinesfalls das bessere Produkt. Vielmehr geht das Meiste von der zuvor enthaltenen Frische verloren und macht das Destillat zunehmend langweilig. Der Qualit&#228;t Gold ist somit der Vorzug zu geben, zumal diese meist etwas g&#252;nstiger angeboten wird. Dies war vorerst der letzte vorgestellte gelagerte Cachaça aus industrieller Herstellung.</p>
<p>Auf <a title="Caipitest.de" href="http://www.caipitest.de/" target="_blank">Caipitest.de</a> rangiert Ypioca Ouro auf dem 29. Platz in der Gesamtliste.</p>
<p>Erh&#228;ltlich ist dieser Cachaça bei <a title="Barfish" href="http://www.barfish.de/ypioca-cachaca-ouro-bastflasche-liter.html" target="_blank">Barfish</a>, dem <a title="K&#246;lner Rum Kontor" href="http://www.koelnerrumkontor.de/catalog/product_info.php?cPath=30&amp;products_id=317" target="_blank">K&#246;lner Rum Kontor</a> und <a title="Weinquelle" href="https://www.weinquelle.com/artikel/Ypioca_Cachaca_Ouro_in_Bastflasche_3511.html" target="_blank">Weinquelle</a> zu einem Literpreis von etwa 18 Euro.</p>
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